Repertoire

Engelslieder

Was eint die lieben Engelein und die ewig brennenden Seraphim? Behüten sollen sie uns zur guten Nacht, diese sanften Wesen, und doch mit laut dröhnenden Trompeten von den Rändern der Welt her die Lebenden und die Toten erschüttern. „Nun fürchtet Euch nicht!“, lautet die Grußformel nicht von ungefähr, vermuten wir doch die Engel stets dort, wo unsere Erfahrung und unsere Worte an Grenzen stoßen, dort wo den Menschen die Kontrolle und der Mut verlässt, aber auch dort, wo grenzenlose Freude und Pracht die Sinne übersteigen. Als Vermittler zwischen den Welten, so sagt man, sind es die Engel selbst, die ihren süßen Gesang anstimmen und so mit ihrer Botschaft auch die letzte irdische Gewissheit überflügeln. Doch auch der Mensch singt, und in der Musik über Engel, den Engelsliedern, kommt all das zum Ausdruck, was wir erhoffen dürfen, wortreich und sprachlos – zwischen feuriger Ekstase und himmlischer Ruh.

Freuen Sie sich auf ein Programm mit Werken von Harris, Victoria, Mahler, Rachmaninow, Elgar, Bach, Gabrieli, Sweelinck, Rihm, Parry, Vulpius, Mendelssohn und Clemens non Papa.

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Liebesweisen – Geistliche und weltliche Bekenntnisse

Von der Liebe wollen wir singen, von den Herzgedanken, die uns Menschen zu Bekenntnissen in Text und Ton bewegen; auch von den zwei Welten, die dieses Wort prägen, von der ‚Liebe‘, die diesseits und jenseits der Kirchentür doch jeweils etwas anderes zu bedeuten scheint: Zeit, Ewigkeit, Mensch, Gott. So steht auf der einen Seite des Programms das über die Jahrhunderte hinweg zahlreich und vielfältig vertonte heilige Wort, auf der anderen Seite die ebenso unendliche Liebesgeschichte von Mensch zu Mensch. Und doch sind die Sphären ineinander verwoben, findet die religiöse Gefühlsregung im Gedicht dort einen handfesten irdischen Ausdruck, wo andersherum die Schilderung irdischer Liebschaft von Ewigkeit und stiller Andacht umgeben ist.
Freuen Sie sich auf Werke von Cornelius, Mahler, Brahms, Silbelius, Augustinas, Scelsi, Tallis, Britten, Tomkins und Mendelssohn, auf Werke voller Euphorie und Verzweiflung, voller Verlangen und Zuversicht.

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The Sound of Shakespeare

Wie klingt Shakespeare? Seine Texte eröffnen eine vielfältige Sprachwelt, deren Schönheit die Menschen seit über 400 Jahren begeistert. Zeitlos sind Shakespeares Worte, seine Verse von zahlreichen Komponisten in Bewunderung vertont. Sie handeln von Liebe, Freundschaft, Sehnsucht und immer wieder von Vergänglichkeit. Somit kann vielleicht gerade die Musik, die vergänglichste aller Künste, der großen Tiefe seiner Worte am nächsten kommen. Musik, das sind laut Shakespeare himmlische Harmonien, die nur in der Ruhe hörbar werden und die das unruhige Herz beruhigen. Das Voktett Hannover bringt in seinem Shakespeare-Programm neben Klassikern aus dem 20. Jh. von Frank Martin und Ralph Vaughan Williams auch unbekannte zeitgenössische Shakespeare-Vertonungen von Anna Clyne (Europäische Erstaufführungen), Pawel Łukaszewski und Jaakko Mäntyjärvi zur Aufführung. Auch werden Werke von Shakespeares Zeitgenossen John Dowland zu hören sein, die Shakespeare wohl vertraut waren und die den Geist seiner Zeit atmen. Der Klang von Shakespeares Worten hat Komponisten aus den unterschiedlichen Epochen zu Höchstleistungen inspiriert und besonders klangschöne Werke hervorgebracht. Werke, die uns inspirieren und die wir Ihnen in Wort und Ton gerne präsentieren wollen.

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In dulci jubilo

Mit andächtiger und frohlockender A-cappella-Musik möchten wir Sie auf eine besinnliche sowie festliche Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Mit großer Freude haben wir für Sie ein vielseitiges, herzerwärmendes und klangvolles Programm zusammengestellt. Freuen Sie sich auf stimmungsvolle Musik aus fünf Jahrhunderten – unter anderem mit Werken von Tallis, Gabrieli, Schütz, Homilius, Mendelssohn, Reger, Rachmaninow und Britten.

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